|
Verband Christlicher Pfadfinderinnen und Pfadfinder Stamm John F. Kennedy Frankenthal (Pfalz) |
Besucher seit dem 01.12.2001: |
Presse-Archiv > Sonstige Quellen:
Unsere diesjährige Aktivfahrt führte uns an Nahe und Glan, Zeltplatz an der Nahe, Kanufahren auf der Glan. Die Anreise am Freitagabend verlief problemlos, die Zelte und die Küchenjurte waren schnell aufgebaut und das Feuer entfacht. Grillen war der erste Programmpunkt und in gemütlicher Runde wurden am Abend die Gitarren ausgepackt. Unsere beiden Gitarristen gaben alles und schon nach kurzer Zeit fanden sich die ersten Zaungäste ein, die den Klängen von Schuffi und Stefan Mehlis lauschten. Gemeinsam mit unseren Gästen verbrachten wird den Abend am Lagerfeuer. Samstagmorgen, die Spannung steigt... Schon während dem Frühstück werden Taktiken entwickelt um die Kanutour zu optimieren, Pläne geschmiedet welches Auto wo steht und wer fährt. Ursprünglich wollten wir direkt an unserem Zeltplatz einsetzen, die Einlassstelle lag hinter unseren Zelten, jedoch hatte die Nahe nicht genug Wasser. So entschieden wir uns zur Glan zu fahren. Startpunkt war Lauterecken. Gemeinsam setzten wir die Boote ins Wasser um durchzustarten. Leider kamen wir nicht sehr weit, denn bereits nach 100 m kam das erste Wehr, so dass wir umtragen mussten. Zumindest war für 15 von 18 klar, dass dieses Hindernis umlaufen werden sollte. Die anderen drei wählten den kürzesten Weg einfach runter. Alle anderen hielten die Luft an und lauschten gespannt der Moderation von Christoph: "Sie steuern auf die Mitte zu. Sie kippen vorne runter, sie sitzen immer noch, sie sind unten angekommen und jetzt umgekippt. Die Tonnen treiben weiter, Katja und Markus haben sich auf eine Sandbank gerettet, Sven rettet die Utensilien..." Die drei waren patschnass aber immer noch gut gelaunt. Gemeinsam setzten wir die Reise fort. Gemütlich paddelten wir weiter, hier mal ne Kurve da mal kurz auf Steine aufgesetzt und auch kentern war angesagt. Beim nächsten Wehr legten wir die nächste größere Pause ein, in der Nähe von Medard. Auf die Frage wo es denn hier Schnitzelbrötchen geben würde, antworteten uns die vorbeilaufenden Passanten: "Erst wieder in Meisenheim." So machten wir uns auf den Weg dorthin. Es wäre gelogen zu sagen wir waren topfit, aber wir kamen an, total erschöpft und mit Hunger im Bauch. Schnell holten wir die Kanus aus dem Wasser und kletterten über die Stadtmauer. Meisenheim hatte kulinarisch nicht so viel zu bieten aber eine Dönerbude. Achtzehn Döner und das schnell und gut, war eine Herausforderung für die Inhaber, aber wir wurden satt. Nachdem wir das Wehr in Meisenheim umtragen hatten, paddelten wir gemütlich weiter. Die Pausen zwischendurch wurden gemütlicher und länger aber die Motivation wuchs. In Rehborn angekommen, machten sich die ersten auf den Weg den Anhänger und die Autos zu holen. Während ich mich noch mit dem Kanuanhänger durch die Tiefen des Hunsrücks kämpfte, kehrten die anderen zum Platz zurück und bereiteten das Abendprogramm vor: Ausruhen und Grillen. Ziemlich erschöpft saßen wir zusammen um den Abend bei Lagerfeuer und Gitarrenmusik ausklingen zu lassen. Am Sonntagmorgen brunchten wir und bauten ab. Der Weg nach Hause verlängerte sich sehr durch einen Riesenstau auf der A61, dies tat der guten Stimmung aber keinen Abbruch und eins war klar: so was gibt's bald wieder! Bis zum nächsten mal und Gut Pfad Steffie |
||||||||||||||||||||||||||
|