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Verband Christlicher Pfadfinderinnen und Pfadfinder Stamm John F. Kennedy Frankenthal (Pfalz) |
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42 mutige Gallier und Römer des Stammes John F. Kennedy trafen sich am 1. Juli an der Zwölf-Apostel-Kirche in Frankenthal, um zusammen ein großartiges Sommerlager unter dem Motto Asterix und Obelix zu verbringen.
Unsere Fahrt sollte in den Nordwesten Frankreichs führen, in die Bretagne. Nach 12-stündiger Busfahrt kamen wir
(endlich) an unserem Ziel an. Unser Lagerplatz lag in der Nähe von Paimpol, einem schönen, alten Fischerstädtchen.
Es grenzt direkt an einen Meeresarm, in dem ein paar Mutige nach dem Aufbau der Kohten und Jurten schwimmen gingen.
Die anderen ruhten sich aus oder erkundeten die Gegend. Auch die auf der Wiese vereinzelt stehenden Heuballen wurden
von uns sofort in Beschlag genommen und waren nach den zweieinhalb Wochen, die unser Sommerlager dauerte, nicht mehr
ganz als Heuballen zu erkennen. Die nächsten zwei Tage verbrachten wir mit Frisbee spielen, sonnen, einem Waldspiel
und vielen anderen Beschäftigungen. Geangelt wurde während des Lagers auch oft. Nur leider wurde nie etwas gefangen
was auf Seiten der Angler Niedergeschlagenheit, bei uns aber große Belustigung hervorrief. An einem Tag liefen wir
zum nächsten Bahnhof (etwa 1 Std. entfernt) und fuhren nach Paimpol, wo wir uns die Stadt und die Geschäfte
anschauten und sämtliche Pizzerien besuchten. An einem anderen Tag fuhren wir ans Meer, wo wir einen tollen Tag mit
Schwimmen, Sandburgen bauen und Sonnen verbrachten. Letzteres hatte sehr fatale Folgen, denn am Abend hatten (fast)
alle einen Sonnenbrand und bei den meisten schälte sich die Haut. Sonnenmilch war während des ganzen Lagers sehr
gefragt, da wir meistens prächtiges Wetter hatten.
Des weiteren machten wir einen Ausflug nach St. Malo, eine alte, sehr schöne Hafenstadt. Dort konnte man auf der Stadtmauer einmal rund um die Stadt spazieren, shoppen gehen (sogar einen Pimkie gab es dort!!!) oder sich bei einem der vielen Straßenkünstler z.B. eine Karikatur anfertigen lassen. Abends spielten wir oft Baseball, was meistens ziemlich lustig war, vor allem für die Zuschauer. Der Ausflug zur Île de Bréhat, die wir per Fahrrad erkundeten, bleibt uns auch in guter Erinnerung. Wenn wir auf dem Lagerplatz waren, vertrieben wir uns die Zeit mit Wettkämpfen, die jeweils zwischen den Galliern und den Römern stattfanden. Oder wir bastelten Römer-/Gallierhelme oder Sippentiere, wozu man sich natürlich erst mal Naturmaterialien beschaffen musste. Wenn die "Kleinen" abends endlich in der Kohte waren und selig schliefen, verbrachten wir schöne Lieder- und Tschaiabende oder erzählten einfach. Ein großes Highlight war auch unser Abschlussabend. Nach mehreren Stunden Vorbereitung durften wir endlich die Jurte betreten und standen vor einem traumhaften Bufett. Über Melonen mit Schinken, diverse Salate, Käse- / Wurstplatten, Muscheln und Krabben bis hin zu kleinen Törtchen und Mousse au chocolat gab es alles was das Herz begehrte. (Hier noch mal ein dickes Lob an unser Kochteam!!!) Nachdem wir uns alle den Magen vollgeschlagen hatten, verbrachten wir noch einen wunderschönen letzten Lagerabend (bei dem die halbe Jurte abgerissen wurde, gell Alex...!). Am nächsten Tag ging's dann ans Einpacken und Abbauen, wobei so manches wochenlang verschwundene Teil unter Isomatten anderer auftauchte...! Die Gefühle schwankten zwischen Freude, nach Hause zu kommen und Trauer, dass das Lager schon fast vorbei war. Nachdem wir alles in den Bus gepackt hatten, traten wir die Rückreise gegen Mitternacht an. Bevor wir aber nach Hause kommen sollten, legten wir einen sechstündigen Halt in Paris ein. Erst fuhren wir mit dem Bus zu verschiedenen Denkmälern, zum Beispiel La Madeleine, den Invalidendom, der Tour Montparnasse und vielen anderen Sehenswürdigkeiten. Danach machten wir uns daran, Paris zu Fuß zu erkunden. Wir besichtigten Sacre Coeur, fuhren per Métro zum Triumphbogen, zum Louvre, zum Eiffelturm, bummelten auf der Champs-Elysèes und ein paar gingen auch zu Nôtre-Dame. Als wir wieder vollzählig im Bus saßen, freuten sich dann alle auf zu Hause. In Frankenthal angekommen, standen schon Mamis und Papis bereit, um ihre kleinen, braungebrannten und sehr müden Kinder in die Arme zu schließen und zu Hause erst mal in die Badewanne zu stecken und ihnen VOLLKORNbrot zu servieren. Denn von Baquette hatten alle genug...! Uns allen wird dieses SOLA für immer in Erinnerung bleiben, denn es war einfach großartig! Gut Pfad, Janine |
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