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VCP-Rallye 2001


Asterix in de Palz

Startet die Motoren! Am 22.09. zwischen 9 und 10 Uhr hieß es für sieben Pfadi-Teams auf zur VCP-Rallye 2001. Die glorreichen Gewinner des letzten Jahres (Heike und Frank Hollfelder) hatten sich mal wieder ganz besonders in Zeug gelegt und "Asterix in die Palz" geholt. Die Hintergrundgeschichte ist schnell erzählt: Der "Franconodaler Chef" (Kuno) hat Magenschmerzen wegen der Euroeinführung. Leider ist der dorfeigene "Deiwelsbrenner" grad in China zwecks Know-How-Transfer für Porzellan. Kurzum beschließen die Franconodaler Jensi zu seinem Vetter nach Gallien zu schicken, um sich den dortigen "Deiwelsbrenner" auszuleihen. In der handgezeichneten(!) Comic-Wegbeschreibung galt es sich nun zurecht zu finden und Fragen zu lösen.

Zunächst ging es auf direktem Weg zur "Villa Rustica" in der Nähe Bad Dürkheims. Die altrömische Ruine barg einige Fragen in sich. Besonders die Brotback-Rechenaufgabe gab zu Denken auf und sorgte am Ende der Rallye noch für reichhaltige Diskussion. Bei der anschließenden (1.) Station musste Römer- und Asterix-Wissen parat sein. "Was suchen Asterix und Obelix in Rom im "Haus, das Verrückte macht"?". Na, wisst ihr's? Klaro: Den Passierschein B39! Einigermassen gelöchert, dennoch voller Elan machten sich Julia und ich auf Richtung Deidesheim. (Wir waren Team 2. Im Weiteren erzähl' ich einfach mal aus meiner Perspektive.) Einen kurzen Zwischenstopp mussten wir in Forst einlegen. Interessant, dass es dort auch eine Kneipe "Schoggelgaul" gibt...! In Deidesheim hatte derjenige gute Karten, der wusste wo BEIDE Rathäuser stehen. Die anderen konnten "die Partner", "den Grund" und "den anwesenden Kaiser" einer wichtigen, politischen Streiterei nicht herausfinden (Es geht um Lambrecht und Deidesheim, die sich wegen der Weiderechte stritten. Napoleon war der gefragte Kaiser!). Nach Deidesheim kam Königsbach und dann Gimmeldingen. Fahrkarten- und Dorfchronikpreis, Mandelbäume und Kaisergärtchen waren einige der Aufgaben. Nachdem Asterix und Obelix aus dem Dubbeglas getrunken hatten und die Erscheinung der Elwetritsche verkraftet hatten, ging's weiter Richtung Hambacher Schloss. Offiziell leider nicht bis hoch zum Schloss, was Julia und ich aber zunächst nicht checkten... Einen Zaunhersteller und Parkettlegemeister später waren wir dann in Maikammer, wo der Name eines pfälzischen Weinqualitätsprüfungsinstitut gefragt war. Naja, immerhin hatten wir bis dahin knapp die Hälfte der Fragen richtig. Unser richtiger "Run" sollte jetzt aber beginnen. Am Friedensdenkmal kurz hinter Edenkoben fanden wir Wasserspeier, und die Einigkeit, die so stark macht. Auch am folgenden Weinlehrpfad blieben wir keine Antwort schuldig. Endlich kamen wir zu Station 2. Eigentlich hegten wir die Befürchtung, dass wegen unseres Umweges über das Hambacher Schloß schon so ziemlich alle an uns vorbeigezogen waren (Wir starteten am Morgen als zweites Team!), aber als wir an der Station ankamen, waren Hollfelders überglücklich, überhaupt mal jemanden zu sehen. Entsprechend überrascht, aber mit dem Wissen ein gutes Zeitpölsterchen zu haben, spazierten wir den geforderten Waldlehrpfad entlang. 9 von 10 Fragen beantworteten wir richtig und auch in der Sonderprüfung schnitten wir ganz gut ab. Aber die Rallye war ja noch nicht zu Ende und das Ziel (Dathenushaus Frankenthal) noch in weiter Ferne. Über die Hochstraße auf 573,8 üNN an 7 Quellen und einem Briefkasten der montags um 8:30 Uhr geleert wird, vorbei ging's nach Weyher - dem Ort mit der gleichnamigen Partnerstadt (Weyer - ohne h). Wir sahen das wohl größte Dubbeglas, das man je gesehen, direkt am Ortsausgang zu Roth. In Roth gibt's ein Textilhaus und einen Winzer, der bis zu 35% Rabatt gewährt. Schnell ging's noch durch Großfischlingen und Vennigen und dann ab auf die A65 Richtung Heimat.

Warten auf die Siegerehrung Im Dathenushaus erwartete uns die letzte Station: Eine Kohte mit kräftiger Mithilfe vieler kleiner Gallier (=Sipplinge) aufzubauen. Und das auf Zeit! Nach dieser letzten Aufgabe hatten wir uns die Steaks, bzw. Würste, welcher Vinzenz grillte, redlich verdient. Bis zur Siegerehrung verging etwas Zeit, so dass die Teilnehmer genug Gelegenheit hatten sich über die Geschehnisse des Tages auszutauschen. Ärgerliche Dinge wie: Kein Geld mehr für Kippen gehabt, aber den ganzen Tag im Z3 rumgedüst und ähnliche Anekdoten sorgten für Unterhaltung. Ein Glas neuer Wein (an der Strecke gekauft) durfte natürlich auch nicht fehlen.

Schließlich wurden die Platzierungen bekannt gegeben und die Preise und die Urkunden vergeben. An dieser Stelle noch einmal Herzlichen Glückwunsch an die Gewinner: Jens Acker und Stephanie Hinz! Die beiden erklärten sich bereit, in guter alter VCP-Rallye Tradition, die Rallye nächstes Jahr zu organisieren. Wir sind gespannt, was sie sich ausdenken. Dabei sind wir auf jeden Fall wieder!!!

Im Folgenden die Platzierungen:

1.) Stephanie Hinz Jens Acker
2.) Julia Michel Andreas Schuff
3.) Jochen Rübel Christoph Brandl
4.) Mirko Strickler Stefan Schindelmann
5.) Hans-Georg Rudke Anja Ackermann
6.) Martin Lembach Thomas Weicker (Stamm Albert-Schweitzer)
7.) Franziska Mayer Kathrin Fischer

Gut Pfad, Schuffi

(Öffentlichkeitsbeauftragter)