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Verband Christlicher Pfadfinderinnen und Pfadfinder Stamm John F. Kennedy Frankenthal (Pfalz) |
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Presse-Archiv > PFAD > Pfad Nr. 75, Winter 2005/2006:
Wir schreiben den 12. August 2005 - die ganzen Alpen sind von Schweizern und Österreichern besetzt. Die ganzen Alpen? Nein, in einer kleinen Ortschaft namens Mattsee gibt es einen Pfadfinderzeltplatz auf dem ca. 160 Pfadfinderinnen und Pfadfinder des Bezirks Rheinfranken aus der schönen Pfalz ihre Zelte aufgeschlagen haben. Mit drei großen Reise- und unzähligen Kleinbussen sind die frivolen Jugendliche eingetroffen und haben den malerischen, an einem See gelegenen Platz in Beschlag genommen. "Gipfeltreffen" lautet das zur Umgebung passende Motto des einmaligen Lagers. Einmalig, weil es das erste Bezirkssommerlager des Bezirk Rheinfranken überhaupt werden sollte - und hoffentlich nicht das Letzte!
Die ersten
Der Platz an sich bot neben einer großen Wiese und guten sanitären Anlagen, auch einen Badesee mit Steg, einen Kiosk, eine eigene Kirche und einen Bauernhof. Die Bademöglichkeit hätten wir gerne häufiger als an 2-3 Tagen genutzt, leider kam es nicht dazu. Der Kiosk war - insbesondere für die Sipplinge - eine willkommene Möglichkeit ihr Taschengeld auszugeben. Ich möchte nicht wissen, wie viele Lollis, Essschnüre und sonstige Süßwaren von unseren Jungs und Mädels während des Lagers gekauft und vernascht wurden ... Vom Bauernhof bezogen wir täglich frische Milch - wie es sich in Österreich gehört natürlich aus der großen Milchkanne frisch von der Kuh. Zum Programm - eines kurz vorweg geschickt: Es gab Programmpunkte an denen alle Pfadis des Bezirks teilgenommen haben und solche, die von einzelnen Stämmen durchgeführt wurden. Bei letzteren beschränke ich mich auf die Erlebnisse für die Teilnehmenden von unserem Stamm.
Auf der großen Lagereröffnung stimmte die
Am dritten Tag stellten die einzelnen Stämme im Rahmen einer Art EXPO einzelne Kontinente (jedem Stamm wurde im Vorfeld einer zugelost) und den Namensgeber ihres Stammes vor. Dazu wurden Schautafeln aufgehängt, Musik gespielt, Ratespiele gemacht, geschminkt, usw. Nachdem jeder Teilnehmende sich überall informiert hatte, gab es dann den ersten "Tag der offenen Töpfe". D.h. Jeder Stamm hat ein kontinenttypisches Gericht gekocht - je eine kleine Portion für jeden der 160 Teilnehmenden. Die Teilnehmenden sind mit Teller und Besteck los gezogen, um alle kulinarischen Köstlichkeiten zu probieren. Von Reisgerichten über Hawaii-Toast bis zu leckeren Fleischspießen war allerhand geboten.
Nach einer mehr oder wenig langen Nacht (erster Oasenabend!)
Der nächste Ausflug führte uns in eine nahegelegene Käserei bei der wir in die Kunst des Käsemachens eingewiesen wurden. Wir konnten die Anlagen sehen, uns beim Plastikkuhmelken versuchen und die Käsespezialitäten des Hauses probieren. Bei einem anschließenden Spaziergang in den Ort sahen wir auch gleich noch etliche der Milchproduzenten - Kühe. Am Abend diesen Tages gab es einen großen gemeinsamen Liederabend im Lager. Schon ein klasse Feeling mit geschätzten 8-10 Gitarren und über hundert Stimmen, die bekannten und auch unbekannte Lieder aus unserem neuen Liderbuch zu singen!
Wenige Tage darauf sollten ein noch actionreicheres
Der Tag darauf war AG-Tag. Es gab unzählige verschiedene Workshops bei den verschiedenen Stämmen: Gitarrenkurs, Jonglierbälle basteln, Freundschaftsbändchen herstellen, Bumerangbau, einen Percussionworkshop, eine Beautyfarm, Singkurs, Tanzkurs, Theater-AG, Tischtennisturnier, usw.
Am nächsten Tag ging es wieder in der Früh los - wieder mit dem Reisebus - diesmal in die Mozartstadt Salzburg. Die erste Station war für uns das "Haus der Natur" - ein phänomenales Museum mit vielen interaktiven und kindgerecht aufbereitet Themen: Aquarien, Dinosaurier, Weltraumfähre, Infos zu Flüssen, Gewittern, Blitzen, dem Menschen, Tieren der Bergwelt, etc. Man hätte den ganzen Tag dort verbringen können! Uns zog es dann aber doch (zeitbedingt) in die (Alt-)Stadt mit ihren kleinen, verwinkelten Gässchen, schmiedeeisernern Geschäftsschildern und Straßenkünstlern. Vorbei am Mozart-Geburtshaus und dem Salzburger Dom spazierten wir hinauf zu der Festung Salzburg - die über der Stadt trohnt - um schönen Rundblick auf die Stadt und deren Umgebung zu erlangen. An einem anderen Tag setzen wir uns ganz unkonventionell in einen öffentlichen Bus und fuhren in das Schwimmbad nach Salzburg. Das Hallenbad hatte neben einem Sprungbrett und -turm auch eine Kletterwand im Wasser zu bieten! Wenn die Kräfte versagten, ließ man sich einfach ins Wasser fallen!
Natürlich haben wir auch Zeit auf dem Lagerplatz verbracht und waren nicht nur auf Achse. Tagsüber blieb genug Zeit für die Teilnehmenden mit neuen Freunden aus anderen Stämmen zu spielen, basteln, singen, schwimmen - Pfadfinden! Abends brannten überall Lagerfeuer und klangen Gitarren - besonders an den Oasenabenden war dieselbige ein beliebter Treffpunkt. Auch noch zu erwähnen seien die Spülparties der Jonnys - iniziert von Jonas und Jütti auf deren Veröffentlichung der "Spülhits 2005" CD wir noch immer gespannt warten! Die Spülparties hatten den Erfolg, dass wir zeitweise sogar zu wenig dreckiges Geschirr für die Spülwilligen hatten ...
Anschließend fand noch der gemeinsame Lagerabschluss statt, bei dem Alle etwas wehmütig das voll und ganz gelungene Lager beendeten. Viele neue Freundschaften sind auf der Fahrt entstanden, viele bisherige wurden vertieft. Ich freue mich schon auf die nächste Aktion im Kreise unseres Bezirks und hoffe, dass auch andere die "Scheu" voreinander verloren haben. Gut Pfad, Schuffi P.S.: Ja, es stimmt übrigens: Die meiste Zeit auf dem Lager hat es geregnet. Aber: Hat es jemanden ernsthaft gestört? Wenn ich auf die Stimmung bei den Teilnehmenden zurückblicke habe zumindest ich den Eindruck "Nein"! Ihr etwa? |
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