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Verband Christlicher Pfadfinderinnen und Pfadfinder Stamm John F. Kennedy Frankenthal (Pfalz) |
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Presse-Archiv > PFAD > Pfad Nr. 73, Winter 2004/2005:
Putzmunter, da erst 17 Uhr nachmittags, standen 53 Jungs und Mädels unseres Stammes am 10. August 2004 vor dem Dathenushaus zur Abfahrt bereit. Sopot, oder soll ich sagen "der Karibikurlaubsort von Polen", war als Ziel der gut 16-stündigen Fahrt angepeilt. Genauer gesagt: das Gelände des Yacht-Clubs Sopot. Schon im Vorfeld der Fahrt waren im Gästebuch auf unserer Stammes-Homepage (www.vcp-jfk.de) Einträge wie "Ich will endlich nach Polen...!" oder "ich freu mich schon oxe auf polen!" zu lesen - spätestens nachdem wir in der Frankenthaler Partnerstadt Sopot aus dem Bus gestiegen sind, wussten wir: Zu Recht haben wir uns gefreut! Uns erwartete ein wunderschöner Lagerplatz, unmittelbar am feinen Sandstrand Sopots. Der Platz hatte alles was man so braucht: Warme Duschen, einen Spielplatz, einen Eismann und einen eigenen Zugang zum Strand. Der Platz war sogar bewacht - komisch, dass dennoch unser Autoradio verschwand ...
Doch nicht nur die Umgebung war wunderschön und vielseitig, sondern auch das Programm - dieses Jahr organisiert von der Sippe Mäuschen. Zu dem Motto "Asterix & Obelix" gab es allerhand Aktionen auf und um den Lagerplatz. Sandburgen-Wett-Bauen und Wasserspiele am Strand, Fahnen malen, Kostüme basteln und den klassischen Pfadfinderstationslauf. Auch die Gallier können von den Pfadfindern einiges lernen: Erste Hilfe, Waldläuferzeichen, Feuer & Kochen, Allzeit-Bereit-Päckchen, Zeltkonstruktionen, Knoten, und vieles mehr.
Gdànsk - zu deutsch: Danzig. Danzig, oder vielmehr den Hafen, konnte man schon von unserem Lagerplatz aus sehen. Mit der polnischen Eisenbahn waren wir auch ziemlich zügig dort und machten uns auf, die alte Hansestadt zu erkunden. Auf dem Programm stand die Besichtigung des riesigen Doms von Danzig, von dessen Kuppel aus ein wunderschöner Rundblick möglich war. Auch ein Bummel durch die komplett restaurierte Innenstadt (Hut ab vor dieser Restaurations-Meisterleistung) hin zum Wahrzeichen der Stadt - dem alten Hafenkran - durfte nicht fehlen. Highlight des Tages war die Hafenrundfahrt auf einem nachgebauten Piratenschiff! Da wurden auch große Pfadis zu Seeräubern und die Speckert-Geschwister sogar zu Steuermännern des Schiffes! Nicht zu kurz kamen auch die, die Shoppen wollten - an dieser Stelle sei erwähnt, dass Danzig seinem Ruf als alte Hansestadt alle Ehre macht: Bernstein, Gold, Diamanten, Pelze, teures Porzellan - nichts was es nicht gab!
Einen Ausflug mit einem Verkehrsmittel der besonderen Art machten wir gegen Ende des Lagers. Ein Schnellboot brachte uns quer durch die Danziger Bucht zum äußersten Städtchen auf der Landzunge: Hel. Das Boot war bestuhlt wie ein Flugzeug - übrigens auch nicht viel breiter - und flog geradezu über das Wasser! Man konnte sich oben auf das Dach stellen und sich den Wind und die Gicht ins Gesicht wehen lassen - ein riesiger Spaß!
In Hel angekommen, fanden wir einen typischen Touristenort vor: Verkaufsstände mit allen möglichen Sachen,
die man dringend braucht - bloß noch nichts davon weiß - und Restaurants bis zum Abwinken. Dabei war es egal
ob man Weißwürste, Pizza, Chinesische Reispfanne, oder sonst was essen wollte... Der eigentliche Grund
Alternativ kann man sich bei Langeweile auch ein Loch am Strand graben ("Grab Dir ein Loch!") - weil's eben Spaß macht. Nach fast 2m Tiefe und ordentlichem Durchmesser, hätte man darin problemlos die Strandbuggies, die nachts den Strand sauber gemacht haben, versenken können. Um dem Vorzubeugen, haben wir das Loch auch wieder zugeschüttet... Alles in Allem kann man sagen, dass ein Lager in Polen nicht nur preislich, sondern auch landschaftlich ansprechend und absolut empfehlenswert ist. Sopot ist auf jeden Fall eine Reise wert! Gut Pfad, Schuffi |
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